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Guter Schlaf hält gesund - ein Leben lang!

Guter Schlaf hält gesund - ein Leben lang!

Wer hin und wieder nicht gut schläft, kennt es: Man fühlt sich am nächsten Morgen wie etwas, in das man auf der Straße nur ungern hineintritt. Der Kopf brummt, die Energie fehlt. Heißhungerattacken und Appetitlosigkeit ziehen sich durch den Tag, der zäh wie halbtrockene Spachtelmasse vor sich hin gärt und einfach nicht vergehen will. Gesund ist so ein Gefühl nicht. Aber warum genau ist guter Schlaf so wichtig für die Gesundheit?


Körper schläft nicht wirklich
Während wir schlafen, entspannt unser Körper. Die Muskulatur wird schlaff, der Kopf sinkt nach unten, der Mund öffnet sich vielleicht. Das sieht nicht nur niedlich aus, sondern hat Gründe: Im Schlaf ist das Gehirn nicht mit dem Erhalt des natürlichen Muskeltonus beschäftigt, sondern verarbeitet Stress und die Erlebnisse des Tages. Erlerntes festigt sich. Nerven werden auf-, ab- und umgebaut.
Moment, Nerven? Ja, genau. Nervenzellen leiten Signale im Körper. Die Signalbahnen, die besonders beansprucht wurden, werden daraufhin ausgebaut. Das ist ein bisschen wie bei der Autobahn: Die neue Fahrspur wird nicht während des Berufsverkehrs gebaut, sondern natürlich dann, wenn niemand auf der Autobahn unterwegs ist. Der Körper macht das ähnlich. Liegen wir nachts entspannt im Bett und schlafen, kann in Ruhe gebastelt werden.

Umgekehrt wird das, was weniger genutzt wird, abgebaut. Denn der Körper arbeitet effizient: Es würde viel Energie kosten, nicht benötigte Muskelmassen, Nerven und andere Zellen einfach mal so durchzufüttern. Die Rohstoffe werden recycelt, das versteht sich von selbst. Aber warum bekommen wir davon nichts mit?


Das Bewusstsein ist weggedöst

Während wir schlafen, träumen wir. Wir bekommen nicht mit, was der Körper so alles anstellt: Schlafwandler und Schlafwandlerinnen erinnern sich beispielsweise nicht daran, was sie im Schlaf tun. Das ist normal. Denn die Nervenzellen ziehen sich zusammen. Verbindungen lösen sich, Signale werden nicht mehr übertragen. Das betrifft vor allem das Gehirn. Warum?

Weil hier nachts aufgeräumt wird. Während wir schlafen, sind Putzkolonnen und Müllabfuhr unterwegs. Während der Wachzeit landen die Abfallprodukte des Stoffwechsels zwischen den Zellen in der Zellflüssigkeit. Wenn wir schlafen, wird zwischen den Zellen geflutet und der "Abfall" weggespült. Gleichzeitig werden neue Verbindungen gebaut, bestehende gestärkt oder verkleinert: Wir lernen also im Schlaf. Sportler und Sportlerinnen bauen im Schlaf Muskulatur auf.

Das ist natürlich eine stark vereinfachte Darstellung. Schlafen wir nicht gesund, kann der Körper nicht regenerieren. Das Immunsystem ist gestört, wir haben einen Infekt nach dem anderen.


Gesunden Schlaf können wir triggern!

Lasse in den letzten zwei Stunden vor dem Schlafengehen den Computer aus, ignoriere dein Smartphone und halte idealerweise Abstand zum Fernseher. Dimme das Licht etwas. Und essen nichts Schweres direkt vor dem Einschlafen - denn das würde deinem Körper arg zu knabbern geben.

Wichtig ist auch das Bett. Die Matratze muss so gestaltet sein, dass auch deine skeletttragende Muskulatur komplett entspannen kann. Das bedeutet: An den Stellen, wo der Druck des Körpers groß ist, muss sie am meisten nachgeben. An Stellen mit wenig Druck muss sie fest bleiben. Boxspringbetten sind aufgrund ihrer besonderen Form für eine gesunde, entspannte Nachtruhe perfekt geeignet!

Übrigens sind natürlich Materialien wie Baumwolle, Leinen und Seide als Bezug ebenfalls gut. Denn diese Materialien klimatisieren dich angenehm. Du wirst also nicht nassgeschwitzt oder frierend aufwachen.

Lüfte vor dem Schlafengehen dein Schlafraum. Ideal sind etwa 16 bis 18 Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit sollte nicht über 50 Prozent liegen. Auch Licht ist eher schlecht: Dein Körper mag es beim Schlafen dunkel. Dunkle, schwere Textilien im Schlafraum schlucken Restlicht - gepolsterte Seiten, Kopf- und Fußteile am Bett schlucken zusätzlich Geräusche. Schlafe gut und bleiben gesund!
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